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21.05.2012
FMP TECHNOLOGY GMBH veranstaltet Beschichtungs-Kurzlehrgang

Kurzlehrgang "Vertiefung von Theorie und Praxis der Beschichtungstechnik".

Die FMP TECHNOLOGY GMBH wird im Herbst dieses Jahres wieder die zweitägige Beschichtungskurzlehrgänge durchzuführen, um verschiedene Beschichtungsverfahren theoretisch zu behandeln und die gewonnenen Erkenntnisse durch Laborversuche zu verifizieren. Der Kurzlehrgang wird in diesem Jahr den Schwerpunkt auf die Beschichtung neuartiger Produkte (Photovoltaik, gedruckte Elektronik, Batterietechnik, Membrantechnik, optische Schichten, etc.) mit der Schlitzdüsentechnik im Vergleich zu alternativen Verfahren setzen und in Zusammenarbeit mit ausgewiesenen, externen Spezialisten als Referenten stattfinden.

In vielen Bereichen der Beschichtungstechnik werden Versuche unternommen, Schichtdicken von wenigen Nanometern bis hin zu einigen 100 µm mit Hilfe der Nassfilmtechnik herzustellen, um so kostengünstig und reproduzierbar extrem homogene (Funktions-)Schichten auf großflächige, ebene Substrate aufzutragen. Gerade bei Oberflächen mit hohen Anforderungen an die Schicht-dicken-Homogenität sowie bei der Verarbeitung von Substraten mit relativ inhomogenen Oberflächen, wie beispielsweise Vliesstoffen, Papier, Textilien, Folien, Acryl-, Glas- oder Metallplatten, etc., ist die berührungslose, vordosierte Beschichtung mit Schlitzdüsen optimal, um den Produktionsprozess schnell und einfach einstellen zu können. Gleichermaßen garantiert diese berührungsfreie Beschichtungs-methode höhere Oberflächenqualitäten und Schichtdickenhomogenitäten. Herkömmliche Beschichtungsverfahren, wie das Rakel-, Walzen- oder Tauchbeschichtungsverfahren, stoßen gerade bei der Herstellung neuartiger Produkte (Photovoltaik, gedruckte Elektronik, Batterietechnik, OLED, optische Schichten, etc.) an ihre physikalische Leistungs-grenze der Einsatzfähigkeit und Kontrollierbarkeit.

130121_KundenzufriedenheitVor dem obigen Hintergrund stellt die richtige Wahl des am besten geeigneten Beschichtungsverfahrens einen wesentlichen Erfolgsfaktor für die Prozess-, Wirkungsgrad- und Qualitätsoptimierung dar. Die Verfahrensauslegung und das Beschichten von Substraten erfolgt idealerweise auf Basis von theoretisch fundierten und praktisch verifizierten Kenntnissen, um perfekte Oberflächen in der geforderten Qualität herzustellen. Dieses spezifische strömungsmechanische Basiswissen über die unterschiedlichen Beschichtungsverfahren, über die Berechnung spezifischer Prozessfenster bis hin zur praktischen Anwendung in Technikumsversuchen und Integration von optimierten Auftragswerken in die industrielle Produktion soll in diesem Kurzlehrgang vermittelt werden.

Programm der Kurzlehrgangs:

  Flyer Kurzlehrgang